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Gemeinsam getragen – Ökumenischer Kerwegottesdienst
Mit kräftigen Böen begann der ökumenische Kerwegottesdienst, den Pfarrerin Alina Hufnagel und Diakon Peter Härich gemeinsam gestalteten.
Gemeinsam getragen – Ökumenischer Kerwegottesdienst
Mit kräftigen Böen begann der ökumenische Kerwegottesdienst, den Pfarrerin Alina Hufnagel und Diakon Peter Härich gemeinsam gestalteten. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst wie gewohnt vom Posaunenchor. Die Böen gingen in Regen und dann Starkregen über und die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher suchten unter dem Zeltdach oder dem Dach des Rathauses Schutz. Keiner ließ sich vertreiben und das Unwetter zog bis zum Ende des Gottesdienst vorüber.
Im Mittepunkt des Gottesdienstes stand die Erzählung vom Gelähmten aus dem Markusevangelium, den seine Freunde zu Jesus bringen wollten. Weil die Menschenmenge den Weg versperrte, ließen sie ihn schließlich durch das Dach in die Versammlung hinab. Ihr Vertrauen, ihre Entschlossenheit und ihr gemeinsames Handeln ermöglichten es, dass der Gelähmte Jesus begegnen konnte.
Pfrn. Hufnagel und Diakon Härich lenkten die Aufmerksamkeit auf diese Gemeinschaft und die gegenseitige Unterstützung. Und beide zogen auch Parallelen zum Ortsleben und der Kerwe, wo auch viele Menschen gebraucht werden, die sich einbringen, anpacken und gemeinsam etwas bewegen.
Ein Gedankenanstoß der zweiteiligen Predigt war, dass nicht immer jeder in der Rolle dessen ist, der zupackt und andere voranbringt. Manchmal ist man selbst auf Hilfe angewiesen, muss sich tragen lassen und darauf vertrauen, dass andere da sind. So wie der Gelähmte auf seine Freunde vertrauen konnte, braucht es auch im Alltag Menschen, die füreinander einstehen und einander tragen. Genau das ist Kirche, Ökumene und Sandhäuser Ortsgemeinschaft.




